Die Wiedergeburt des Brotes oder:

Was mit dem Brot von gestern passiert

 

Kein Fun-Fact: Fluffiges Brot bleibt nicht forever fluffy. Aber warum wird Brot überhaupt hart? Wir werfen mal kurz mit Fachbegriffen um uns (#sorrynotsorry): Retrogradation nennt man den Prozess, wenn während der Lagerung die Stärke im Brot das im Backprozess gebundene Wasser wieder abgibt. Kapiert? Nein? 🙂 Dann nochmal zum Mitschreiben: Die Stärke tritt aus, das Wasser verdunstet – und das Brot wird hart.

Aber wir haben auch gute Nachrichten: Wie du dein Brot aufbewahrst, hat Einfluss darauf, wie lange das Brot weich bleibt (und darauf, dass sich kein Schimmel bildet! #pfuiteifl). Das haben wir dir ja schon in diesem Blogbeitrag verraten.

 

Irgendwann wird jedes Brot Opfer des unaufhaltsamen Alterungsprozesses, ja, auch das vom Wörndle! Um aber noch eine weitere gute Nachricht hinterher zu schicken: Wir schmeißen das alte Brot nicht einfach weg, sondern beziehen uns auf ein altes, oft vergessenes Sprichwort, das besagt: „Altes Brot ist nicht hart. Kein Brot, das ist hart.” Und was wir mit dem alten Brot genau machen, das verraten wir dir hier! 🙂

 

 

Brot von gestern? Das war gestern!

Am zweiten Tag schmeckt das Brot vom Wörndle nämlich immer noch gut. Darum verkaufen wir es in unseren Filialen auch – preisgesenkt, versteht sich.

Voll versemmelt

Nanana, bei uns wird gar nichts versemmelt, schon gar nicht unsere Brötchen. Unsere Semmel beispielsweise, die erleben gewissermaßen eine Reinkarnation. Vom Semmel zum Speckknödel, Kasknödel oder Fastenknödel, zum Beispiel. Denn aus dem knackig gewordenen Klassiker machen wir – richtig! – Knödelbrot! 🙂 Auch ansonsten sind die kleinen Würfelchen in der Küche richtige Tausendsassa. Als Cròutons für Salate oder Suppen beispielsweise – und auch bei diesen sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt: Kräuter, Knoblauch und Co. verpassen den alten Semmel nochmal eine ordentliche Prise Pep! 😉

 

A Gwond fürn Schnitzel

Wörndle ist unter die Modedesigner gegangen, wir entwerfen den feinsten Stoff – und zwar die Panade für Wiener Schnitzel, Fisch und andere Köstlichkeiten. 😉 Das Weiß- und Schwarzbrot verarbeiten wir nämlich auch zu Brotbrösel. Tipp: Wenn du die Brotbrösel noch mit frischen Kräutern und / oder anderen Zutaten wie grob geschredderten Cornflakes verfeinerst, dann schmeckt die Panade besonders lecker und crunchy!

 

 

„Es Brot ghert net in Müll“

Das haben unsere Omas schon immer gesagt. Oder: „Des isch no guat, des konn men no essen!“ Da hatten sie wohl wie immer Recht: Trocken und hart gewordenes Brot lässt sich super weiterverarbeiten!

Wir haben hier noch fünf Rezepttipps, wie du dein altes Brot sinnvoll und vor allem schmackhaft verwenden kannst:

 

Knusprige Pizzabrötchen

Das alte Brot in dünne Scheiben schneiden, mit etwas Tomatensauce bestreichen und mit Mozzarella-Würfelchen, Oregano und frischem Basilikum belegen. Ein super Snack für zwischendurch! 

 

Bruschetta

Die Pizzavariante ohne Mozzarella! Für diesen Altbrot-Snack dieses mit etwas Olivenöl beträufeln und mit frischen Tomaten und Knoblauch genießen.

 

Brotchips

Auch für diesen Snack das alte Brot in dünne Scheiben schneiden. Mit etwas Olivenöl beträufeln, mit Kräutersalz würzen und ab in den Ofen damit!

 

Arme Ritter

Die „armen Ritter“ sind eine einfache Speise aus altem Toast- oder Weißbrot. Dafür legst du das Brot in eine Mischung aus geschlagenem Ei, Milch und Gewürzen – oder für die süße Variante mit Zucker und Zimt – ein. Ordentlich durchziehen lassen. Anschließend in Butter goldbraun anbraten. Mit Obstkompott oder -mus ein super Frühstück! 

 

 

Brotauflauf

Wenn’s eine ordentliche Mahlzeit sein soll, dann ist ein guter, alter Auflauf immer eine super Idee! 🙂 Für 4 Personen benötigst du:

 

300–350 g altes Brot (in großen Würfeln oder Scheiben geschnitten)

3 Eier 

100 g Schinken

Champignons nach Belieben

100 g Sauerrahm

100 g Sahne

100 g Käse

frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Thymian

etwas Butter zum Ausfetten der Form

 

Den Schinken und die Kräuter in kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel die Eier mit der Sahne und dem Sauerrahm verquirlen. Salz und Pfeffer sowie die gehackten Kräuter dazugeben. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. In der Zwischenzeit das aufgeschnittene Brot in etwas Öl in der Pfanne anbraten. Die Auflaufform einfetten und das Brot hineingeben. Mit der Sahne-Sauerrahm-Kräuter-Mischung übergießen und alles miteinander verrühren. Den Schinken und die Champignons über die Brotmenge verteilen und zuletzt den geriebenen Käse darüberstreuen. Im Backrohr 20–25 Minuten backen. Fertig und: schmecken lassen! 🙂

 

Du hast noch weitere Ideen, was man aus altem Brot noch zaubern kann? Nur her damit! 🙂

Kontakt
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