Bake it ‘til you make it!

Die Grundlagen des Backens

 

Wir lieben sie – und wir wissen, du tust es auch: Die super-gschmackigen, locker-flockigen, knusprig-körnigen Brote vom Wörndle! Kein Wunder, in unserer Backstube geht’s denen ja auch besonders gut – davon haben wir uns schon mit eigenen Augen überzeugt, als wir mal „Bäckerlehrling für eine Nacht“ gespielt haben.

 

Oh ja, es gibt am Morgen nichts besseres als frische Brötchen vom Bäcker deines Vertrauens. Ok, zugegeben, selbst gebacken schmecken sie auch nicht übel. 😉 Doch: Weißt du überhaupt, wie das geht? Falls nicht, haben wir für dich mal die Grundlagen des Backhandwerks zusammengefasst:

Die Basis: das Grundrezept!

 

Um Brot zu backen, brauchst du als allererstes natürlich … genau: Teig! Den kannst du mit diesem Grundrezept ganz easy herstellen. Du brauchst:

 

  • Mehl
  • 60–70 Brotzent Wasser
  • 2 Brotzent Salz
  • und als Triebmittel Hefe oooder Sauerteig!

 

Die Wasserangaben hängen von der Beschaffenheit des Mehls ab – es gilt aber: Je feiner das Mehl, desto weniger Wasser muss hinzugefügt werden. Gib genau so viel Flüssigkeit hinzu, dass ein geschmeidiger und ultra-glatter Teig entsteht. Hier ist dein Fingerspitzengefühl gefragt. 😉 Wichtig ist außerdem: Je besser du den Teig knetest, desto besser schmeckt danach natürlich auch das Brot. Weitere Zutaten, wie Kümmel oder Koriander, Sesam, Kürbis,- oder Sonnenblumenkerne, kannst du je nach Brotsorte und Geschmack beifügen.

 

Hefe und Sauerteig sorgen beide dafür, dass das Brot aufgeht und das Innere, die sogenannte Krume, weich und locker wird. Weizen- oder Weizenmischbrot benötigt Hefe für seinen Gärprozess – Roggenbrot hingegen braucht Sauerteig als Triebmittel. Du fragst dich: Was ist mit den vielen Mischbroten dazwischen? Nun, sobald genauso viel Roggen- wie Weizenmehl verwendet wird, reicht Hefe nicht mehr aus und Sauerteig muss zur Gärung eingesetzt werden. Der Vorteil dabei: Er verleiht dem Brot einen kräftigeren Geschmack und macht das Brot außerdem länger haltbar.

 

Richtig gut in Form (bringen)

 

Brot mit Hefeteig kannst du ganz einfach mit der Hand formen. Ritze es mit einem scharfen Messer oben ein, damit die beim Backen entstehenden Gase entweichen können und das Brot seitlich nicht aufreißt.

Bei Vollkornbroten verwendest du am besten sogenannte Brotkörbe. Arbeite beim Kneten vom Rand zur Mitte hin, bevor du das Brot in den eingemehlten Korb gibst. Vor dem Backen eine Viertelstunde ruhen lassen.

Ab in den Ofen!

 

Brot wird mit langsam fallender Hitze gebacken – je nach Ofen ist unterschiedlich vorzugehen. Wir gehen aber davon aus, dass du Zuhause einen haushaltsüblichen Elektroofen hast. 😉 In dem Fall solltest du eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, um dem Brot Feuchtigkeit zuzuführen. Das Brot im vorgeheizten Ofen bei 220 °C ca. eine Viertelstunde backen und dann auf 180 °C zurückschalten – diese Angaben sind allerdings allgemeine Grundwerte und können je nach Brotrezept variieren. Eine Faustregel besagt: Ein Kilo Brot backt ungefähr eine Stunde.

 

Na, alles klärchen? Na dann, leg mal los, du Bäckerneuling! Und falls es nicht klappt: Du weißt ja, wo es richtig gutes Brot zu kaufen gibt! 😉

Kontakt
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